Quartier am Gleisdreieck

Nach dem Mauerfall haben sich in Berlin einmalige Möglichkeiten geboten, urbane Lebens(t)räume in traditionellen, neu belebten und gestalteten Kiezen nach eigenen Vorstellungen zu realisieren. Der inzwischen mit dem ehemaligen Ostberliner Bezirk Mitte vereinte Ortsteil Tiergarten hat längst sein einstiges Nachkriegs-Schmuddelimage verloren und sich zu einem der angesagteste Wohngebiet der Stadt entwickelt.

Die vier Gebiete des Ortsteils haben eine jeweils eigene Prägung.

Das politische Zentrum Deutschlands ist am Spreebogenpark , zwischen Spree und John-Foster-Dulles-Allee und der Scheidemannstraße im Süden, beheimatet. Südlich davon befindet sich das Areal des namensgebenden Große Tiergartens bis zur Lennéstraße – Tiergartenstraße – Thomas-Dehler-Straße und dem Zoologischen Garten. Im Tiergartenviertel zwischen Tiergartenstraße und Landwehrkanal haben sich zahlreiche Botschaften und das Kulturforum niedergelassen. Vor allem in dem Gebiet um den Potsdamer Platz, südlich des Landwehrkanals bis zur Kurfürstenstraße ist ein ganz besonderer Kiez entstanden, deren Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen ist. Hier haben sich Kreative jeder Art, Spezialitätenrestaurants und ein bunter Mix an kleineren Geschäften vielfältiger Kulturen niedergelassen. Vor allem die großzügigen, aus ehemaligen Brachen entwickelten, einmaligen Parkanlagen machen den Ortsteil Tiergarten zu einem Lebensraum höchster Qualität. Der Große Tiergarten, nach dem Tempelhofer Park, Berlins zweitgrößter Park, der Henriette-Herz-Park hinter dem Sony Center, der Spreebogenpark, der Tilla-Durieux-Park und schließlich der Park am Gleisdreieck bieten den dort wohnenden Großstädtern weitere vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.